Mittwoch, 5. Juni 2013

Mama.

Manchmal wache ich morgens auf und denke "Hee woow, du bist Mama!" Und das nach mehr als 3 Jahren.

Ich kann das oft selbst nicht glauben. Und bin immer wieder schwer begeistert.

Nichts in diesem Leben kann schöner sein, als (zumindest) ein Kind zu haben. Dieses Gefühl, rund um's Herz, was immer da ist. Was noch intensiver wird, wenn man ans Kind denkt oder es bei sich hat. Was nie vergeht. Das ist Liebe. Liebe, wie sie größer nicht sein kann. Pure Hingabe!

Und ich danke täglich, dass ich dieses unbeschreiblich große Glück habe, Mutter einer Tochter zu sein.

























Danke für eure lieben Kommentare!



Dienstag, 21. Mai 2013

.snapshots


Ganz ohne viele Worte mag ich heut einfach mal Bilder vom Wochenende zeigen. Das war so ziemlich das erste Mal, dass ich mit meiner Nikon manuell fotografiert habe - juchuu, ich lerne dazu.









Liebste Grüße


Samstag, 18. Mai 2013

Zum Erfolg

Sehr dienlich, um sich die nächste Entscheidung über 'Treppe oder Fahrstuhl?' zu erleichtern.
Und generell eine passende Lebenseinstellung.



Habt schöne Pfingsten!



Samstag, 11. Mai 2013

Z-E-I-T

Ghrr...

Ich schreibe. Ich lösche. Ich pausiere.
Ich warte.
Ich schreibe. Ich pausiere. Ich lösche.

Es will mir nicht so recht gelingen, einen anständigen, meinem Anspruch genügenden, Beitrag zu verfassen.

Klar, ich könnte euch binnen 5 Minuten im monotonen Blabla meinen Beitrag zu den letzten Wochen runterschreiben. Aber interessiert das? Nö. Mag ich das so? Nö.

Vielleicht liegt es auch daran, dass mir beim Einschlafen die besten "Textideen" in den Sinn kommen, ich dann aber zu bequem und schlafausgerichtet bin, um mir dies ansatzweise zu notieren. Selbstverständlich wurde mein Hirn nachts resetted, sodass der Gedanke dann auch verpufft ist.

Wobei wir dann schon beim Thema wären:
Mir fehlt Zeit. Zeit für mich. Zum Träumen. Zum Nachdenken. Zum Ich-sein.
Mein Alltag verläuft seit Praktikumsbeginn völlig anders. Da sind 40 Stunden, die gearbeitet werden wollen. So ganz starr (trotz Gleitzeit) nehmen sie den größten Teil des Tages ein. Damit hab ich nach 10 Wochen doch noch hin und wieder Schwierigkeiten und schwelge in mir nun "loddrig" vorkommenden Full-Time-Studentenzeiten. Mir macht die Arbeit großen Spaß, sie fordert mich und füllt mich auch total aus. Aber mir fehlt im Alltäglichen doch das Alleinsein, bei dem ich meinen Gedanken folgen kann. Laut Musik hören, schreiben, fotografieren ... Das alles am Abend zu 'erledigen' bin ich nicht imstande. Denn da läuft der Akku gen Ruhezustand. Ich stoße also doch irgendwie an meine Grenzen, fühle mich manchmal arg belastet. Das liegt keinesfalls (nur) an vollbepackten Tagen, sondern vielmehr an meinen eigenen Ansprüchen. Hier schreibt  ja eine Perfektionistin mit überdimensionalen Ansprüchen: Ich stehe morgens best-gelaunt auf, überzeuge mit betörendem Styling - sowohl beim Kind als auch (!) bei mir -, serviere aufwändig hergerichtetes Frühstück, fahre trällerend Kind zur Kita und mich zur Arbeit, habe die kessesten Sprüche auf den Lippen und die innovativsten Ideen, weiß bereits auf der Rückfahrt, was ich zum Abendessen zaubere, nachdem ich mich mit Freundin xy zum Kaffeeklatsch getroffen und mit dem Nachwuchs gespielt habe, und gehe meiner kreativen Ader nach Erledigung sämtlicher häuslicher Pflichten nach. Natürlich bin ich dabei völlig ausgeschlafen und stets(!) gut gelaunt. Wär' doch toll, wenn's denn so ginge?!

Dass das nicht funktioniert, ist mir klar. Vernachlässige ich aber einen Part, fühl' ich mich arg unruhig. Gestresst um's Herz, so kann man das Gefühl beschreiben. Ich weiß einfach nicht, wie ich es mir selbst recht mache. Ich kann mir zig Mal Prioritäten setzen, es mag nicht klappen. Vielleicht bin ich inkonsequent oder geb mir keine Zeit zum Üben. Vielleicht setze ich auch falsch an.
Das ist der aktuelle Stand. Weitere Gedankengänge folgten nicht. Vielleicht folgen stattdessen ja mal Taten?





Mein letzter Termin zur Psychohygiene vor 2 Wochen war seltsam. Normalerweise habe ich massig viel zu erzählen. Massig viel Negatives. Doch da war nichts. Ich konnte - bis auf obiges Problem - nur Positives berichten. Das fiel mir schwer. "Bin ich denn nur für Ihre negativen Erlebnisse zuständig?", fragte mich meine Psychologin. "Ähh...tjoa..." Sehr ungewohnt! Und nach 20 Minuten waren wir - mit vielen Gedankenpausen - einfach mal fertig. Einfach so. Und ich ging vollkommen unbeschwert aus der Tür. In die Stadt. Kaufte mir was Schönes, fuhr trällernd nach Hause und freute mich.

Ja. Ich freue mich. Denn es geht mir gut. Und dann ist da draußen auch noch Frühling. Mit ganz viel Grün und Blumen und Sonne. Ich bin absolut dafür, dass es so bleibt. Nicht das Wetter. Meine Verfassung!

Habt es schön!

(Yeeh, ich hab endlich den Beitrag vollendet!)






Reinhören: The Lumineers - Stubborn Love
(Ich bin ganz vernarrt, seit Wochen!)

Samstag, 13. April 2013

Die Statik der Lüge - eine verbotene Konstruktion.

Der Lüge den Balken zum Biegen geben.
Den Anschein tagtäglich wahren.
Um sich und andere zu betrügen.
Sich jeden Tag im Spiegel verlogen anlächeln.
Den Schwamm einfach mal intensiver über das Problem wischen.
Die mühevoll erbaute Konstruktion mit allen Mitteln sichern.

Hin und wieder aufwachen.
Merken, dass man nur Zeit und Mühe kostet. Aber keinen Ertrag liefert.
Und dass das Gegenüber emotional völlig unberührt ist und bleibt.
Das der Anschein Anschein bleibt und auch der Schwamm nicht gründlich putzt.
Diese eiskalte Konfrontation mit der siechenden Wahrheit.

Es ist und bleibt einfach so, dass ich nicht DAS Kind bin. Das ich nicht das bekomme, was ich mir insgeheim noch immer wünsche. Und das kann vereinzelt weh tun.
Aber ebenso rüttelt es auf und lenkt meine Aufmerksamkeit mehr und mehr in die entgegengesetzte Richtung. Dorthin, wo ich Platz in Herzen finde.



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Im Übrigen geht es mir - bis auf die kleinen Wehwehchen - sehr gut. Bald mehr!

Lovely