Samstag, 13. April 2013

Die Statik der Lüge - eine verbotene Konstruktion.

Der Lüge den Balken zum Biegen geben.
Den Anschein tagtäglich wahren.
Um sich und andere zu betrügen.
Sich jeden Tag im Spiegel verlogen anlächeln.
Den Schwamm einfach mal intensiver über das Problem wischen.
Die mühevoll erbaute Konstruktion mit allen Mitteln sichern.

Hin und wieder aufwachen.
Merken, dass man nur Zeit und Mühe kostet. Aber keinen Ertrag liefert.
Und dass das Gegenüber emotional völlig unberührt ist und bleibt.
Das der Anschein Anschein bleibt und auch der Schwamm nicht gründlich putzt.
Diese eiskalte Konfrontation mit der siechenden Wahrheit.

Es ist und bleibt einfach so, dass ich nicht DAS Kind bin. Das ich nicht das bekomme, was ich mir insgeheim noch immer wünsche. Und das kann vereinzelt weh tun.
Aber ebenso rüttelt es auf und lenkt meine Aufmerksamkeit mehr und mehr in die entgegengesetzte Richtung. Dorthin, wo ich Platz in Herzen finde.



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Im Übrigen geht es mir - bis auf die kleinen Wehwehchen - sehr gut. Bald mehr!

Lovely




Sonntag, 24. März 2013

Stolperfalle: Kleinigkeit


Einen schönen Wochenstart für euch!


Mittwoch, 20. März 2013

Sich selbst im Weg stehen.


Das geht. Und zwar durchaus gut.

Man nehme eine nette Belegschaft innerhalb der Pause, reihum am Tisch sitzend. Man füge eine Praktikantin hinzu und erhalte ein integriertes Ergebnis. Wenn... Ja wenn die Praktikantin denn nicht so schüchtern wäre. Sie möchte sich so gern mit dazusetzen, in diese offene Runde. Sie möchte mehr von den Anderen erfahren und sich selbst einbringen. Ganz locker. So, dass man sich besser kennen lernen kann, um die tägliche Arbeitsatmosphäre angenehmer zu gestalten. Die Praktikantin überwindet sich auch. Sie geht aus dem Büro. Auf den Flur. Und hört sie, die Anderen. Die lachen und erzählen. Und es überkommt sie wieder, dieses Schamgefühl. Sobald sie den Raum der netten Runde betritt, werden alle Blicke auf sie gerichtet sein. Und sie könnte Fehler machen, vor Aufregung wirr reagieren. Und dann würde man schmunzeln, vermutlich. So wie es immer war, wenn sie im Mittelpunkt stand. Die Stimme der Mutter ist schallend laut "Du bist Nichts, schau' dich doch an. Und stell' dich gefälligst gerade hin!" Diese immer wieder auftauchende Erinnerung verstärkt den Scham. Die Praktikantin zieht sich zurück. Zurück ins Büro. Allein. Während die Anderen nunmehr den Eindruck haben könnten, die Praktikantin wolle sich nicht einfügen. Und sie? Sie sitzt da, am Schreibtisch, und kann vor Wut auf sich selbst kaum die Tränen zurückhalten.




(dem das zu schreiben, tatsächlich viel Überwindung kostet)

Mittwoch, 13. März 2013

Spurwechsel


Freitag. 07:10 Uhr. Links oder rechts? Rechts!

Montag, 07:20 Uhr. Links oder rechts? Links!

Dienstag, 07:20 Uhr. Links oder rechts? Rechts!

Und, welche Spur ist wohl die, mit der man am Besten die Ampelphasen überwindet? Richtig. Die, die ich nicht gewählt habe.
Mein tägliches morgendliches Highlight - in positiver Voraussicht, innerhalb der nächsten Monate des Rätsels Lösung zu knacken.

Mit besten Grüßen auf dem Weg zum Bett,





Ach ja: Falls jemand den Frühling findet, bitte freilassen. Danke.

Donnerstag, 7. März 2013

Findungsphase

Den 4ten Tag geschafft. GESCHAFFT ist hierbei durchaus das richtige Wort. Ich bin völlig platt. Der neue Alltag zwingt mich vorerst in Findungsphasen. 'Organisieren' ist da der Schwerpunkt. Und das Handling in puncto Müdigkeit.



Hinzu kommen die vielfältigen Eindrücke, die mich nahezu täglich überrollen. Es ist interessant, vielschichtig, komplex, neu und aufregend. Auch das Einbringen in das vorhandene soziale Gefüge. Aber es macht mir Freude!

Meine Kreativität und auch meine Motivation, fein säuberlich zu bloggen, ist derzeit auf einem Mindestmaß. Schade, denn im Hinterkopf lauern trotzdem all die umsetzungswilligen Ideen. Und die gibt es dann hoffentlich auch bald.

Morgen heißt es am Nachmittag dann - nach über 4 Jahren - erstmals wieder: FEIERABEND -> Wochenende! Juchhey.

Rutscht gut ins erneut winterliche Wochenende.